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Oktober 24, 2019

3D-Scannen in der Zahnheilkunde

Häufige Fehler beim intraoralen Scannen von Zähnen und wie diese zu vermeiden sind

3D-Scannen wird immer häufiger in der Zahnheilkunde eingesetzt. Digitale Scans der Zähne ersetzen herkömmliche Gipsmodelle in den meisten Prozessen, von der Prothetik bis hin zu kieferorthopädischen Eingriffen. Im Großen und Ganzen wird das 3D-Scannen von Zähnen auf zwei Arten durchgeführt:

  • Scannen eines von einem Desktop-Scanner erstellten physischen Modells, das ursprünglich aus Abdrücken gewonnen wurde; oder

  • Direktes intraorales Scannen

Dieser Beitrag konzentriert sich auf die Methode des intraoralen 3D-Scannens und die häufigsten Fehler im Zusammenhang mit dieser Lösung.

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Wie funktionieren intraorale Scanner?

Zur Aufnahme von direkten optischen Abdrücken müssen intraorale Scanner eine Lichtquelle (Laser oder strukturiertes Licht) auf das gescannte Objekt, in diesem Fall die Zahnbögen, projizieren. Die Bilder der von den Bildsensoren aufgenommenen dentogingivalen Gewebe werden von der Scansoftware verarbeitet, die Punktwolken erzeugt. Diese Technologie ermöglicht hochpräzise Darstellungen des Gebisses des Patienten, die später für ein breites Anwendungsspektrum genutzt werden können.

Vorteile des intraoralen Scannens

  1. Effizienz. In Kombination mit CAD/CAM-Planungssoftware und -Dienstleistungen können maßgeschneiderte individuelle Dentalgeräte hergestellt werden, die optimale Ergebnisse in Prothetik, Chirurgie, Kieferorthopädie, etc. gewährleisten.

  2. Qualitäts-Feedback in Echtzeit. Digitale Abdrücke können sofort betrachtet werden, wodurch das Risiko einer erneuten Abdrucknahme nach dem Verlassen der Praxis reduziert wird.

  3. Geschwindigkeit des Prozesses. Digitale Modelle können in wenigen Sekunden auf die Laborschnittstelle hochgeladen werden, was wertvolle Versandtage und -kosten spart.

  4. Verkaufstool. Der IO-Scanner kann ein effektives Kommunikationsmittel mit den heutigen digital orientierten Patienten sein.

Nachteile von intraoralen Scannern

  1. Kosten. Obwohl die Preise in letzter Zeit aufgrund des sich ausweitenden Wettbewerbs tendenziell sinken, liegen die Preise für die meisten intraoralen Scanner immer noch zwischen 15-50.000 US-Dollar.

  2. Lernkurve. Wie bei jeder neuen Technologie dauert es eine Weile, bis die Scan-Technik ausreichend beherrscht wird.

Häufige IO-Scanfehler und wie man diese vermeidet

Obwohl technologisch fortschrittlich, ist das intraorale Scannen immer noch techniksensitiv, was zu weniger als perfekten Scan-Dateien führt. Zu diesen Problemen gehören unter anderem:

Scansoftware kann einzelne Scanbereiche nicht zusammenführen.

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Fehlende Oberflächen (meist in den lingualen Gebieten)

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Falsche linguale Oberflächen, die von der Scansoftware erzeugt wurden.

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Ein hochwertiger Scan sollte Folgendes beinhalten:

  1. Der gesamte Bogen einschließlich der letzten Backenzähne;

  2. Alle Inzisalkanten und Randbereiche;

  3. Komplette okklusale Oberflächen (keine Löcher);

  4. Interproximale Hohlräume und natürliche interproximale Bereiche;

  5. Klarer Gingivarand mit 3-5 mm lingualer und bukkaler Gingivadarstellung;

  6. Links- und Rechtsbiss-Scans, die mindestens 3-5 Zähne umfassen, um eine korrekte Okklusion zu gewährleisten;

  7. Keine Defekte, Löcher, Artefakte, Unebenheiten oder Tunnel.

Examples of high-quality scans

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Allgemeine eXceed-Anforderungen für die Scans:

Um eine genaue und zeitnahe Fallbearbeitung von Aligner-Plänen zu gewährleisten, führt eXceed die folgenden Anforderungen für digitale Scans auf:

  • Nur STL-Format

  • Beide Bögen sollten erfasst werden, auch wenn nur eine einzige Bogenbehandlung erforderlich ist

  • Beide Bögen müssen gescannt und okklusionsgerecht positioniert werden

  • Jeder Bogen wird als separate STL-Datei gespeichert

  • Eine einzelne Bogendatei muss zwischen 100.000 und bis zu 300.000 Dreiecke enthalten

  • Typischerweise liegt die Größe der Single Arch STL-Datei zwischen 3 MB und 15 MB

Erste Schritte mit eXceed:

  1. Gehen Sie zur Seite „Erste Schritte“;

  2. Füllen Sie die Kontakt- und Rechnungsdaten aus;

  3. Der Servicevertrag wird erstellt und per E-Mail versendet;

  4. Unser Support-Team wird das Konto erstellen;

  5. Planen Sie eine Remotesitzung, um den ersten Fall einzureichen.

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